DSL-Modem

DSL-Modem in der ÜbersichtEin DSL-Modem ist die einfachste Möglichkeit zur Herstellung einer Internetverbindung. Es dient als Netzanschluss für den Breitbandzugang und wird auch als NTBBA (Network Termination Broad Band Access = Netzwerkterminationspunkt Breitbandangebot) bezeichnet. Das klassische Internet-Modem wird direkt mit dem PC oder über einen Router mit einem Netzwerk verbunden.

Für die Übertragung über weite Strecken wandelt das Modem digitale Nutzsignale in ein hochfrequentes Trägersignal um. Zudem werden eingehende Trägersignale wieder zurückgewandelt. In der heutigen Zeit ist das DSL-Modem meist kein separates Gerät mehr, da moderne WLAN-Router inzwischen multifunktional arbeiten und das Internet-Modem in einem Gerät kombinieren.

DSL-Modems der Anbieter

Aktuelle Hardware-Modelle in den Angeboten von Telekom, Vodafone & Co. sind meist moderne WLAN-Router mit integriertem Modem. Manche Provider stellen zum Komplett-Angebot kostenfrei ein einfaches DSL-Modem zur Verfügung, alternativ wird meist jedoch gegen Aufpreis auch ein leistungsstarker WLAN-Router angeboten.

Telekom Speedport

Der Speedport wird von der Telekom in den Varianten Hybrid, Smart 2 und W 925V angeboten. Es handelt sich hier jeweils um einen leistungsstarken WLAN-Router mit integriertem Modem. Bei allen Modellen ist neben der Kaufoption auch die Miete gegen Zahlung einer monatlichen Gebühr möglich.

Vodafone Easybox

Das einfachste Modell im Angebot von Vodafone ist der Router EasyBox 804, der bei Abschluss eines Vertrages kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Für die leistungsfähigeren Geräte FRITZ!Box 7430 und FRITZ!Box 7590 wird je eine monatliche Mietgebühr erhoben.

1&1 Homeserver

Bei den Modems und DSL-Routern von 1&1 handelt es sich um FRITZ!Box-Modelle, die in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich sind. Das 1&1 Modem wird bei Vertragsabschluss kostenfrei zur Verfügung gestellt. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, leistungsstarke Geräte zu mieten.

o2 HomeBox

Die HomeBox 2 ist ein Router mit integriertem Modem und eignet sich hervorragend für Einsteiger. Für die Bereitstellung des Routers zahlen Sie unabhängig von der gewählten Tarifvariante eine monatliche Gebühr. Auf Wunsch können Sie alternativ eine FRITZ!Box7490 oder eine FRITZ!Box 7590 erhalten.

Unterschied zwischen Modem und Router?

Das Modem stellt die Internetverbindung her und der Router ist als zentrale Sende- und Empfangsstation für das Heimnetzwerk verantwortlich. Alle Endgeräte wie Laptop, PC und Tablet werden mit dem Router verbunden. Dieser vermittelt zwischen Modem und dem jeweiligem Endgerät. Zusätzlich kann so auch ein Datenaustausch untereinander erfolgen.

Gibt es auch Modems ohne WLAN-Router?

Da Router mit integriertem Modem inzwischen in der Mehrzahl sind, können Sie das DSL-Modem ohne Router ohne Zweifel als aussterbende Art betrachten. Wenn Sie nur mit einem Computer per LAN-Kabel im Internet surfen möchten, gibt es dennoch das passende Gerät, beispielsweise den D-Link ADSL2+ DSL-321B. Zu den WLAN-Routern >>

DSL-Modem mieten oder kaufen?

Beide Varianten haben durchaus Vor- und Nachteile. Wenn Sie Hardware längere Zeit nutzen möchten, kann der Kauf eines DSL-Modems eine günstigere Alternative sein. Im Laufe der Zeit können sich die monatlichen Mietgebühren durchaus zu einem ansehnlichen Betrag summieren. Auf der anderen Seite profitieren Sie bei der Miete jedoch vom Service des Anbieters.

Erfahrungen & Test

Für die meisten Verbraucher spielen reine DSL-Modems keine große Rolle. In der Regel sind heute alle Router mit einem integriertem Modem ausgestattet. Die Stiftung Warentest legt den Fokus seit einigen Jahren ebenfalls nur noch auf die modernen Modelle und im letzten Test (04/2017) wurde die FRITZ!Box 7580 zum Gesamtsieger gekürt.

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