Was ist Zwangstrennung?

Wenn Sie Ihren DSL-Anschluss privat nutzen, kann es passieren, dass eine Zwangstrennung vom DSL-Anbieter herbeigeführt wird. Diese Trennung ist meistens kurzfristig. Sie haben als Nutzer keinen Einfluss darauf, ob die Trennung geschieht oder nicht. Nach der Zwangstrennung können Sie als Kunde gleich wieder alle DSL-Leistungen nutzen, egal ob Sie telefonnieren oder im Internet unterwegs sind. Oftmals wählen sich die entsprechenden Apparate und Geräte wieder von selbst ins Netz ein. Aber wozu erfolgt eine Zwangstrennung? Mit dieser Maßnahme kann der DSL- Anbieter erreichen, dass eine neue IP-Adresse an den betreffenden Anschluss vergeben wird. Diese wiederum ist das persönliche Codewort des Computers und besteht aus vier Zahlen.

Damit erreicht der Provider, dass der Webserver am privaten DSL-Anschluss nicht betrieben werden kann. Denn durch die neue IP-Adresse ist der Computer nicht immer an derselben Adresse erreichbar. Außerdem kann man damit IP-Adressen vergeben, die gerade frei sind oder nicht genutzt werden. Ein DSL-Anbieter hat so die Möglichkeit, so viel Adressen zu vergeben, wie er möchte.

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