Laufende Attacken auf D-Link-Router über Zero-Day-Lücke

  • D-Link entdeckt eine gefährliche Zero-Day-Sicherheitslücke in mehreren ihrer älteren Routermodelle.
  • Nutzern wird empfohlen, betroffene Geräte zu ersetzen, da einige Modelle keinen Support mehr erhalten.
  • Veraltete Hardware stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und kann längerfristig teurer als eine Investition in neue Geräte werden.

Kernaussage

D-Link hat eine gefährliche Sicherheitslücke in mehreren älteren Routern entdeckt, die aktiv ausgenutzt wird. Da einige betroffene Modelle keinen Support mehr erhalten, wird Nutzern geraten, diese Geräte dringend zu ersetzen.

Was bedeutet das für Sie?

Verbraucher, die noch mit den betroffenen Routermodellen arbeiten, sollten unverzüglich ihre Geräte vom Netz nehmen und durch aktuelle Modelle ersetzen, um Sicherheitsrisiken zu minimieren. Unternehmer sollten ihre Netzwerksicherheit in Anbetracht dieser Schwachstelle überprüfen und gegebenenfalls auf neuere Technologien umsteigen.

Praxis-Tipp: Schne Sie sich allgemein Hilfen an wie Router-Sicherheit 2025: Was Sie jetzt wissen müssen, Wie kann ich die Sicherheit meines Routers erhöhen? oder WLAN-Sicherheit, um allgemeine Verbesserungen Ihres Netzwerks vorzunehmen.

Unsere Einschätzung

Diese Situation verdeutlicht die dunkle Seite von veralteter Hardware, die nicht mehr unterstützt wird. Während Verbraucher oft versuchen, Kosten zu sparen, kann dies langfristig zu erheblichen Sicherheitsrisiken führen. In Zeiten von Cyberangriffen ist es wichtiger denn je, in sichere und unterstützte Technologien zu investieren.

Experten-Tipp: So reagieren Sie jetzt richtig

Kurzfristig:

Wenn Sie noch einen der betroffenen D-Link-Router nutzen, sollten Sie das Gerät sofort vom Internet trennen oder zumindest Remote-Zugriffe (WAN-Zugriff, Fernwartung, UPnP) deaktivieren. Ändern Sie außerdem umgehend alle Router-Passwörter, insbesondere das Admin-Kennwort. Das verhindert zwar keinen Zero-Day-Exploit vollständig, reduziert aber das Risiko automatisierter Angriffe deutlich.

Mittelfristig:

Prüfen Sie, ob für Ihr Modell noch Firmware-Updates verfügbar sind. Ist das Gerät „End of Life“, lohnt sich kein weiteres Flickwerk: Ein Router ohne Sicherheitsupdates ist dauerhaft unsicher – selbst wenn er aktuell „noch funktioniert“.

Langfristig (Empfehlung):

Steigen Sie auf einen aktiv unterstützten Router mit regelmäßigen Sicherheitsupdates um. Achten Sie dabei auf:

  • laufende Firmware-Pflege durch den Hersteller
  • aktuelle WLAN- und Sicherheitsstandards (z. B. WPA3)
  • transparente Update-Politik (Changelogs, Sicherheitsfixes)

Gerade im Heimnetz sind Router ein kritischer Angriffspunkt, da kompromittierte Geräte oft unbemerkt Teil von Botnetzen werden oder Datenverkehr manipulieren.

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Fazit

Die Zero-Day-Sicherheitslücke bei älteren D-Link-Routern ist kein Einzelfall, sondern ein typisches Beispiel für ein strukturelles Problem im Heimnetz: Hardware lebt oft länger als ihr Sicherheits-Support. Für Nutzer entsteht dadurch eine trügerische Sicherheit – das Internet funktioniert zwar noch, der Schutz im Hintergrund aber nicht mehr.

Die Meldung zeigt klar: Ein funktionierender Router ist nicht automatisch ein sicherer Router. Wer weiterhin auf nicht mehr unterstützte Geräte setzt, spart kurzfristig Geld, geht aber ein hohes Risiko für Datenmissbrauch, Fremdzugriffe und Folgekosten ein. Gerade weil Router dauerhaft online sind, zählen sie zu den beliebtesten Angriffszielen.

Wer schreibt hier?

Patrick ist bei PREISVERGLEICH.de und dsl.de ein erfahrener Experte im Bereich SEO, der sich auf Content, Analyse und Technik spezialisiert hat und den Internetbereich verbessert.

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