Breitband

Die Bezeichnung Breitband steht für einen Internet-Zugang mit einer Download-Geschwindigkeit von mindestens 1 Mbit/s. Jedoch sei gesagt, dass sich diese Definition in den einzelnen Ländern stark unterscheidet. So gilt in Österreich bereits ein Anschluss mit 144 kbit/s als Breitband-Internet. In den USA sprechen wir hingegen erst ab 4 Mbit/s im Download von einer Breitband-Verbindung.

Im Gegensatz dazu bezeichnet Schmalband einen Internet-Zugang mit geringen Datenübertragungsraten von ca. 64 kbit/s. Eine der bekanntesten Schmalband-Technologien ist ISDN, das ursprünglich als Breitband-ISDN weiterentwickelt werden sollte. Die Umsetzung ist allerdings nie erfolgt.

Heute ist Breitband-Internet ein internationaler Standard, der mittels DSL-, Kabel- und Glasfaser-Verbindungen realisiert wird. Gleiches gilt für die Mobilfunkstandards UMTS und LTE, die bereits fortlaufend um 5G-Verbindungen erweitert werden. Der Breitbandausbau in Deutschland sieht bis zum Jahr 2021 eine flächendeckende Versorgung mit mindestens 50 Mbit/s im Download vor. Dieses Ziel sollte laut Digitaler Agenda jedoch schon im Jahr 2018 erreicht werden.

In Großstädten und Ballungsgebieten können Sie als Privatkunde jedoch schon heute mit bis zu 1 Gbit/s im Breitbandnetz surfen, wobei die Preise dementsprechend hoch sind. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Breitbandatlas der Bundesrepublik Deutschland, der eine Download-Geschwindigkeit von 60 Mbit/s und mehr als aktuellen Standard beschreibt. Das schnellste Internet gibt es übrigens in Singapur. Hier surfen Sie mit durchschnittlich 199 Mbit/s im Netz.

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