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UMTS

Die Bezeichnung UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) ist ein moderner Standard für Mobilfunk in Europa, der 1998 von der ETSI herausgegeben und 2004 kommerziell in Deutschland eingeführt wurde. Als Nachfolger des analogen Mobilfunkstandards sowie des ersten digitalen Standards GSM gehört er zum sogenannten Mobilfunkstandard der dritten Genration (3G). Das Nutzen multimedialer Anwendungen wird dadurch ermöglicht. Zu den seitdem nutzbaren Anwendungen gehören beispielsweise Surfen im WWW, Video-Telefonie, Online-Banking, Chat sowie mobiles Fernsehen. Mit UMTS können Datenübertragungen von 384 kbit/s bis 7,2 Mbit/s erreicht werden. Im Vergleich dazu erlaubt GSM maximale Geschwindigkeiten von bis zu 220 kbit/s. Seit 2006 steht mit HSPDA (High Speed Downlink Packet Access) eine UMTS-Beschleunigung für den Download zur Verfügung, das Datenübertragungsgeschwindigkeiten von 3,6 Mbit/s bis 13,98 Mbit/s ermöglicht. In die Gegenrichtung (beim Upload) sorgt die Erweiterung HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) für Geschwindigkeiten von bis zu 5,76 Mbit/s. Um derart mögliche, hohe Datenübertragungsraten tatsächlich nutzen zu können, bedarf es eines entsprechend ausgebauten Standortes. In den Ballungsgebieten der deutschen Großstädte ist der Ausbau des UMTS-Netzes nahezu flächendeckend. 2009 wurde in Deutschland eine Netzabdeckung in der Fläche von etwa 70 Prozent verzeichnet. Von den etwa 19 Millionen Mobilfunkkunden nutzte jeder vierte Teilnehmer regelmäßig die UMTS-Technologie.

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