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Muss ich bei einem DSL-Anschluss auch mit Spyware rechnen?

 
Spyware ist ein Begriff, der sich aus den englischen Wörtern für Spion und Programm zusammensetzt. Spy und software ergeben dann die Spyware, die bestimmte Computerprogramme bezeichnet. Die Programme senden an die Urheber Daten eines Nutzers, ohne dass der es weiß. So erhalten Fremde Auskunft welche Seiten ein User benutzt, um ihm bestimmte Werbesendungen zu schicken, die genau auf seine Bedürfnisse zugeschnitten sind. Man kann die Spyware-Programme auch unter dem Oberbegriff Madware zusammenfassen. Auch das ist eine englische Wortschöpfung und bedeutet so viel wie böse Programme. Typisch für diese sind zum Beispiel Trojanische Pferde oder bestimmte Viren, die am Computer oft einen großen Schaden verursachen. Leider merkt der Nutzer es nicht, wenn diese Programme im Hintergrund laufen und so kann er sich nicht gegen die Werbemails wehren. Wenn man sich davor schützen möchte, sollte man einen Virenschutz gegen die Spyware installieren. Eine Firewall ist ebenfalls gegen die unliebsamen Besucher zu empfehlen. Wichtig ist, dass man die entsprechende Software immer wieder aktualisiert, da sich die Viren ständig ändern. Zusätzlich ist es ratsam, das Betriebssystem und die Internetbrowser in regelmäßigen Abständen zu aktualisieren. Wer einen DSL-Anschluss besitzt, hat außerdem die Möglichkeit, über seinen Anbieter unterschiedliche Sicherheitsprogramme zu beziehen, die von den meisten am Anfang kostenlos angeboten werden.